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container-name CSS property

Baseline Weitgehend verfügbar

Diese Funktion ist gut etabliert und funktioniert auf vielen Geräten und in vielen Browserversionen. Sie ist seit Februar 2023 browserübergreifend verfügbar.

Die CSS-Eigenschaft container-name legt eine Liste von Abfragecontainernamen fest, die von der @container-Regel in einer Containerabfrage verwendet werden.

Syntax

css
container-name: none;

/* A single name */
container-name: my-layout;

/* Multiple names */
container-name: my-page-layout my-component-library;

/* Global Values */
container-name: inherit;
container-name: initial;
container-name: revert;
container-name: revert-layer;
container-name: unset;

Werte

none

Der Standardwert. Der Abfragecontainer hat keinen Namen.

<custom-ident>

Eine Groß-/Kleinschreibung beachtende Zeichenkette, die zur Identifizierung des Containers verwendet wird. Folgende Bedingungen gelten:

  • Der Name darf nicht or, and, not oder default entsprechen.
  • Der Name darf nicht in Anführungszeichen stehen.
  • Der zur Kennzeichnung benutzerdefinierter Bezeichner gedachte Bindestrich-Identifikator (z.B. --container-name) ist zulässig.
  • Eine Liste von mehreren durch Leerzeichen getrennten Namen ist zulässig.

Formale Definition

Anfangswertnone
Anwendbar aufalle Elemente
VererbtNein
Berechneter Wertnone or an ordered list of identifiers
AnimationstypNot animatable

Formale Syntax

container-name = 
none |
<custom-ident>+

Beschreibung

Wenn kein Name angegeben ist, wird eine Containerabfrage Stile auf Elemente anwenden, basierend auf Attributen wie Größe oder Scrollzustand des nächstgelegenen Vorfahren mit einem Containment-Kontext.

Hinweis: Die Nachfolger von Größencontainern können mit Container-Abfrage-Einheitengrößen dimensioniert werden.

Wenn einem Containment-Kontext ein Name zugewiesen wird, kann er gezielt angesprochen werden, indem dieser Name in einer @container-Regel festgelegt wird.

Es ist möglich, einen Abfragecontainer durch Zuweisung eines container-name zu einem Element zu erstellen und dann nur die Existenz dieses Namens in der zugehörigen @container-Regel abzufragen, ohne einen Abfrageausdruck anzugeben. Diese sogenannten namenbezogenen Containerabfragen ermöglichen die selektive Anwendung von Stilen auf Elemente, basierend nur darauf, ob sie einen Vorfahren mit einem bestimmten container-name haben.

Beispiele

Verwendung eines Container-Namens

Gegeben sei das folgende HTML-Beispiel, das eine Kartenkomponente mit einem Titel und etwas Text zeigt:

html
<div class="card">
  <div class="post-meta">
    <h2>Card title</h2>
    <p>My post details.</p>
  </div>
  <div class="post-excerpt">
    <p>
      A preview of my <a href="https://example.com">blog post</a> about cats.
    </p>
  </div>
</div>

Um einen Containment-Kontext zu erstellen, fügen Sie die Eigenschaft container-type einem Element in CSS hinzu. Das folgende Beispiel erstellt zwei Containment-Kontexte, eines für die Metainformationen der Karte und eines für den Beitragstext:

Hinweis: Eine Kurzschreibweise für diese Deklarationen wird auf der container-Seite beschrieben.

css
.post-meta {
  container-type: inline-size;
}

.post-excerpt {
  container-type: inline-size;
  container-name: excerpt;
}

Das Schreiben einer Containerabfrage über die @container-Regel wird Stile auf die Elemente des Containers anwenden, wenn die Abfrage zutrifft. Das folgende Beispiel enthält zwei Containerabfragen, eine, die nur auf den Inhalt des .post-excerpt-Elements und eine, die sowohl auf den .post-meta- als auch auf den .post-excerpt-Inhalt angewendet wird:

css
@container excerpt (width >= 400px) {
  p {
    visibility: hidden;
  }
}

@container (width >= 400px) {
  p {
    font-size: 2rem;
  }
}

Weitere Informationen zum Schreiben von Containerabfragen finden Sie auf der CSS Container Queries-Seite.

Verwendung mehrerer Container-Namen

Sie können auch mehrere Namen an einen Container-Kontext übergeben, getrennt durch ein Leerzeichen:

css
.post-meta {
  container-type: inline-size;
  container-name: meta card;
}

Dies ermöglicht es Ihnen, den Container mit einem der beiden Namen in der @container-Regel anzusprechen. Dies ist nützlich, wenn Sie denselben Container mit mehreren Containerabfragen gezielt ansprechen möchten, bei denen jede der Bedingungen zutreffen könnte:

css
@container meta (width <= 500px) {
  p {
    visibility: hidden;
  }
}

@container card (width <= 200px) {
  h2 {
    font-size: 1.5em;
  }
}

Verwendung einer namenbezogenen Containerabfrage

Dieses Beispiel zeigt, wie man eine namenbezogene Containerabfrage verwendet.

HTML

Wir fügen ein <div> mit einer id von container und drei <p>-Elementen ein, zwei innerhalb des Containers und eins außerhalb des Containers:

html
<div id="container">
  <p>I'm in the container.</p>
  <p>I'm also in the container.</p>
</div>
<p>I'm not in the container.</p>

CSS

Wir weisen dem Container einen Namen zu:

css
#container {
  container-name: my-container;
}

Anschließend können wir Stile selektiv nur auf Elemente innerhalb von Containern mit diesem Namen anwenden, wie im nächsten Snippet gezeigt.

css
@container my-container {
  p {
    background-color: lime;
    font-size: 1.3rem;
    width: 50vw;
    padding: 0.5rem;
    font-family: sans-serif;
  }
}

Ergebnis

Die angegebenen Stile sollten nur auf die ersten und zweiten <p>-Elemente angewendet werden, nicht aber auf das dritte.

Spezifikationen

Spezifikation
CSS Conditional Rules Module Level 5
# container-name

Browser-Kompatibilität

Siehe auch